
Nach seiner Meinung gefragt, äußerte sich Bernd Brandes in der aktuellen Ausgabe der EuroHeat & Power zur Notwendigkeit der Überwachung von Hausanschlüssen.

Vor dem Hintergrund knapper werdender Energieressourcen entwickeln sich neuartige Energie-konzepte, die insbesondere in das moderne Gebäudedesign Einzug halten. Oberflächengeothermie, Energierückgewinnung, Solarthermie und die damit verbundenen Konzepte ermöglichen es, selbst große komplexe Gebäudestrukturen energiesparend zu klimatisieren und zu beheizen, wobei es nur minimaler fossiler Energie bedarf. Niedrig-Energie- und Null-Energie-Konzepte verhelfen Unternehmen und privaten Besitzern, die Energiekosten der Betriebsgebäude zu reduzieren. Mit diesen Konzepten werden jedoch die technischen Einrichtungen für Heizung und Klimatisierung komplexer und bedürfen zusätzlicher Rohrsysteme für den Energietransport und den Energieaustausch. Fußböden, Decken und Wände beinhalten Rohre, über die Räume geheizt und gekühlt werden können. Solarpanels benötigen Zu- und Rückläufe, geothermische Energie wird über Leitungssysteme, die z. T. in die Gebäudegründung eingebracht werden, gespeichert und gewonnen und in die zentrale Energieversorgung des Gebäudes eingespeist. Die in einem Bauwerk verbauten Rohrsysteme besitzt eine hohe Dichte. Damit wachsen auch die Gefahren, durch undichte Leitungen, Verbindungen, Ventile und andere Komponenten, wenn Flüssigkeit unkontrolliert und unsichtbar ausläuft und alle mit dem Gebäude verbundenen Teile sowie die Einrichtungen gefährdet.
Auch von herkömmlichen Klimaanlagen gehen Gefahren durch Kältemittelleckagen und Kondensationswasser aus, das sich an Wärmetauschern und Luftkanälen bilden kann. Kältemittel enthalten giftige Substanzen wie Ammoniak, das gesundheitsschädlich ist. Die Folgen von Kondensationsfeuchten können Schimmelpilzbildung, Durchnässungen von Wänden, Böden und Decken sowie die Beschädigung der in den Gebäuden betriebenen Geräte und Anlagen verursachen.
Konventionelle Heizungssysteme in Gebäuden führen Wasser durch Hin- und Rücklaufleitungen, die überwiegend unzugänglich Verbaut und auch in zugänglichen Bereichen wärmegedämmt sind. Feuchten und Leckagen durch Undichtigkeiten werden meistens erst erkannt, wenn Oberflächen durch Schimmelbildung schwarz werden oder das Wasser als Rinnsal aus Wänden, Decken oder Böden tritt.
Das BRANDES-FluidGuard®-System ermöglicht mit seinen punktförmigen Sensoren und Sensor-kabeln Feuchten und Leckagen aufzuspüren und zu orten. Damit wird den potentiellen Gefahren vorgebeugt und Gebäude und deren Einrichtung werden wirksam vor den Folgen von Feuchten und Leckagen geschützt. FluidGuard® besteht aus stationären Überwachungsgeräten, die einzeln betrieben werden können und sich zu einem zentralen System vernetzen lassen. Das BRANDES-Statusdisplay liefert dem Betreiber mit einem Blick alle Informationen in der Übersicht und ermöglicht mit wenigen Mausklicks die detaillierte Betrachtung akuter Meldungen und Systemeinstellungen. Damit lassen sich augenblicklich Entscheidungen treffen und Maßnahmen zur Gefahrenabwehr einleiten sowie automatisch Meldungen an übergeordnete Leitsysteme senden.
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