
Nach seiner Meinung gefragt, äußerte sich Bernd Brandes in der aktuellen Ausgabe der EuroHeat & Power zur Notwendigkeit der Überwachung von Hausanschlüssen.

Stahlmantelrohre werden bei besonderen Anforderungen, wie höhere
Temperaturen (z. B. bei Dampfleitungen) oder höhere Traglasten angewendet. Auch zur Querung von Flüssen und Kanälen werden
diese Rohre vielfach angewendet. Der wesentliche Unterschied zu
Kunststoffmantelrohren besteht in der offenen Bauweise ohne Schaumdämmung und der
Verwendung eines stählernen Außenrohres. Durch die offene Bauweise können sich jedoch
Feuchten und Leckagen ungehindert in Längsrichtung ausbreiten. Sie folgen dem
Gefälle und sammeln sich an Tiefpunkten oder Abschottungen an Rohrenden. Da der
Ringraum im Stahlmantelrohr zur besseren Dämmung evakuiert wird, kann mit Hilfe
eines so genannten Leckanzeigers die Dichtheit über die Kontrolle des Vakuums
überwacht werden. Bricht das Vakuum zusammen, und lässt es sich auch nur
zeitlich begrenzt wieder aufbauen, kann von einem Leck am Mantelrohr
ausgegangen werden, ohne jedoch den Ort der Undichtigkeit feststellen zu können.
Bei undichtem Mediumrohr saufen Stahlmantelrohre völlig ab und die Druckhaltung
erfolgt über das Mantelrohr. Diese Betriebsweise ist bedenklich, da die
Wärmedämmung fehlt, und keine Sicherheitsreserven bestehen.
Die Überwachung auf entstehende Feuchten und Leckagen an offenen Rohrsystemen unterliegt anderen Anforderungen, als bei Kunststoffmantelrohren und gelingt ausschließlich mit automatisch ortenden Überwachungssystemen. Da Stahlmantelrohre ohne Überwachung binnen kurzer Zeit völlig verloren gehen können, stellt sich die Frage nach einer geeigneten Überwachung eigentlich erst gar nicht, es ist praktisch ein Muss. Automatisch ortende Überwachungssysteme von BRANDES leisten auch hier den erforderlichen Sicherheitsbeitrag zur Erhaltung eines wirtschaftlichen Netzbetriebs.
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