
Nach seiner Meinung gefragt, äußerte sich Bernd Brandes in der aktuellen Ausgabe der EuroHeat & Power zur Notwendigkeit der Überwachung von Hausanschlüssen.

In unzähligen verfahrenstechnischen Prozessen kommen flüssige Substanzen als Rohstoffe, Halbzeuge oder Produktionsergebnisse vor. Darunter sind alle erdenklichen Substanzen vertreten, vom reinen Leitungswasser bis zu komplexen Stoffverbindungen, ob toxisch, ätzend, explosiv oder radioaktiv. Selbst Lebensmittel wie Milch stellen eine Gefahr dar, wenn sie in den Boden und ins Grundwasser gelangen. Auch Leitungswasser ist gefährlich für elektrische Geräte und Systeme. Jährlich werden Millionen Tonnen wassergefährdender Stoffe in HBV- und LAU-Anlagen hergestellt, behandelt, verwendet, gelagert, abgefüllt und umgeschlagen. Der Bau derartiger Anlagen beinhaltet Rohrleitungen, Behälter und Tanks und umfasst wesentliche Bereiche des Anlagenbaus. Zum Schutz des Trinkwassers hat der Gesetzgeber im Wasserrecht Gesetze und Verordnungen verankert, die die Errichtung und den Betrieb solcher Anlagen regeln. Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz des Trinkwassers und der Umwelt beruhen auf dem Besorgnisgrundsatz. Danach müssen Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen so eingebaut, aufgestellt und betrieben werden, dass eine Verunreinigung der Gewässer nicht zu besorgen ist.
In erster Linie werden
Anlagen daher mit Auffangeinrichtungen oder doppelwandig hergestellt um
auslaufendes Medium aufzufangen. Damit ist die Gefahr jedoch noch nicht völlig
beseitigt, denn je nach Eigenschaft und Wassergefährdungsklasse können weitere
Gefahren bestehen. Der Einsatz von Leckmeldern signalisiert das Entstehen einer
Leckage und kann diese melden. Herkömmliche Leckmelder basierend auf einer
Vakuum- oder Drucküberwachung erkennen jedoch beispielsweise nur, ob in einem
doppelwandigen Rohr der Ringraum in sich dicht ist und können somit nicht
zwischen Leckagen aus dem Mediumrohr und aus dem Schutzrohr unterscheiden.
BRANDES-Überwachungssysteme verfügen über die Bauartzulassung nach dem Wasserrecht. Sie basieren auf Sensorkabeln und erkennen und orten Flüssigkeitsleckagen durch die Berührung mit dem Leckagemedium. Die Firma BRANDES ist durch den TÜV-Nord überwachter Fachbetrieb gem. WHG §19l.
BRANDES GmbH
Ohmstraße 1
23701 Eutin
Tel. +49 45 21 - 807 - 0
Fax +49 45 21 - 807 - 77
E-Mail:brandes@brandes.de