
45 Jahre nach der Firmengründung legt Bernd Brandes das Steuer in neue Hände / Gerold Franz wird Geschäftsführer

Rohre, die mit Mineralwolle (Stein-, Keramik- oder Glaswolle) gedämmt sind, werden auf Grund ihrer faserigen Struktur als fasergedämmte Rohre bezeichnet.
Die Faserdämmungen haben einen sehr hohen Luftanteil, sind daher sehr gut zur Dämmzwecken im warmgehenden Bereich geeignet und durch die Temperaturbeständigkeit des Materials für Betriebstemperaturen bis zu über 300 °C einsetzbar. Der hohe Luftanteil in der Faserdämmung führt allerdings dazu, dass sich im Falle einer Leckage das Leckmedium sehr schnell gerade in Längsrichtung ausbreiten kann. Bei erdverlegten Rohr- oder Dämmsystemen kann dadurch eine größere Länge des Rohrsystem mehr oder minder stark in Mitleidenschaft gezogen werden. Besonders gilt das beim fasergedämmten Stahlmantelrohr.
Damit das Leck bzw. die ursächliche Leckstelle der fasergedämmten Rohre gefunden wird, muss diese geortet werden können. Das funktioniert bei vollständig "abgesoffenem" Rohr oder der Dämmung nur bedingt oder gar nicht. Sollen solche Rohrsysteme allerdings auf eventuelle Leckagen effizient überwacht werden, muss mit der Erkennung der Leckage nicht nur eine unverzügliche Meldung verbunden sein, sondern auch eine automatische Ortung der Leckstelle.
Wird anschließend das Rohrsystem oder die Dämmung vollständig überflutet, ist bei richtiger automatischer Ortung die ursächliche Schadensstelle bereits bekannt und es können die erforderlichen Reparaturarbeiten in Gang gesetzt werden.
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