
Nach seiner Meinung gefragt, äußerte sich Bernd Brandes in der aktuellen Ausgabe der EuroHeat & Power zur Notwendigkeit der Überwachung von Hausanschlüssen.

Für die Aufgaben der Leckageüberwachung sind unterschiedliche Systeme im Einsatz. Zu nennen sind die traditionellen Kupfer-Sensoren und die von BRANDES entwickelten NiCr-Sensoren.
Die Nickel-Chrom (NiCr-)Fühlerader wurde speziell für die Belange von Fernheizleitungen entwickelt und hat sich seit Jahrzehnten weltweit in zahlreichen Anlagen nachdrücklich bewährt.
Die Besonderheit der NiCr-Fühlerader liegt in der Perforation der PTFE-Isolierung. PTFE (z.B. Teflon®) wurde als Isolierung der Fühlerader gewählt, um sie dauerhaft vor metallischen Kontakten bei einer maximal zu erwartenden Dauertemperatur von bis zu 250 °C zu schützen.
Die Perforation der Isolierung hat die Aufgabe, Feuchtefehler über ihren Isolationswiderstand bewerten zu können. Der Isolationswiderstand hängt nicht nur von der Menge der zu meldenden Feuchte, sondern auch und in erster Linie von der Größe der am Sensor ansprechbaren Oberfläche ab. Ist diese durch die Perforation definiert, ändert sich der Isolationswiderstand analog zur Feuchtemenge und macht den Fehler somit bewertbar.
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