
45 Jahre nach der Firmengründung legt Bernd Brandes das Steuer in neue Hände / Gerold Franz wird Geschäftsführer

Ein Leckortungssystem besteht neben der Sensorik im Rohr (in der Regel unisolierter Kupferdraht) aus diversen Messgeräten und Übertragungskomponenten. Es hat die vorrangige Aufgabe, zunächst Leckagen und Undichtigkeiten zu melden. Die anschließende Ortung der Leckstelle erfolgt dann manuell oder automatisch.
Im Vergleich mit einem Überwachungssystem bzw. einem Rohrnetzüberwachungssystem besteht der Unterschied vor allem in der Aufgabenstellung: das Leckortungssystem überwacht die angeschlossenen Rohrstrecken bis hin zu kompletten Rohrnetzen. Erst wenn ein größerer Schaden, also eine Undichtigkeit oder Leckage, ansteht, wird eine Meldung ausgelöst. Das hängt mit der dann anschließend durchzuführenden Fehlerortung zusammen, die mittels Laufzeitmessung durchgeführt werden muss und erst Fehler größeren Ausmaßes einwandfrei erkennen lässt.
Unter "Leckortungssystem" wird hauptsächlich das nordische System verstanden, das über eine Kupferdrahtsensorik die Rohre überwacht. Andere Möglichkeiten bieten hingegen Widerstandsortung und das Überwachungssystem von BRANDES.
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